Deutschklassen der MS West on tour – Ziel Regensburg
Unsere drei Deutschklassen – die DK 5-6, DK 7-9 undDK 7-9g – fuhren am Dienstag, den 17.03.2026 mit ihren Klassenleitungen und einigen weiteren in den DKs eingesetzten Lehrkräften mit dem Bus nach Regensburg.
Zunächst stand ein Rundgang durch die Altstadt von Regensburg auf dem Programm. An den verschiedenen Stellen berichteten die Lehrkräfte über geschichtlich bedeutende Gebäude. Die Jugendlichen staunten über die mittelalterliche Steinerne Brücke und das Alte Rathaus in dem über eine lange Zeit der Immerwährende Reichstag tagte. Die Mädchen und Jungen zeigten sich auch beeindruckt vom mächtigen Dom St. Peter.
Bevor es zum Haus der Bayerischen Geschichte ging, machte die Gruppe eine kurze Pause. Die Schülerinnen und Schüler nutzten für ihre Brotzeit den Neupfarrplatz.
Auf dem Weg zum Museum betrachteten die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte die Porta Praetoria, die sichtbar erhaltenen Reste vom Nordtor des ehemaligen Legionslagers Castra Regina.
Die Schülergruppe der MS West nutzte ein besonderes Angebot des Hauses der Bayerischen Geschichtespeziell für Deutschklassen. Dieses Programm bestand aus einer Schwerpunktführung durch die Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ und einem medienpädagogischen Begleitprogramm in der Bavariathek.
Aufgeteilt auf zwei Gruppen wurden den Jugendlichen die Highlights des Museums in etwa 45 Minuten aufgezeigt. Auch anhand von Aktivstationen erfuhren siemehr über wesentliche Meilensteine der letzten 200 Jahre bayerischer Geschichte und kulturellen Besonderheiten Bayerns.
In Bayern wird gerne gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Überblick über die verschiedenen Feste in Bayern. Auch das Jura-Volksfest in Neumarkt konnte auf einer Wandtafel entdeckt werden. Der Drache aus Furth im Wald wurde per Knopfdruck zum Leben erweckt.
An handlungsorientierten Stationen konnten die Mädchen und Jungen ein Modell der Bavaria aus München zusammenbauen oder auch eine Krönung mit einer Rekonstruktion der bayerischen Krone nachspielen.
Auch Rennräder der Express-Werke AG, welche in den 1930ern in Neumarkt produziert wurden, konnten bewundert werden.
Ein grober Überblick über das Leben des bayerischen Königs Ludwig II. durfte nicht fehlen. Sein Interesse für Kunst, der Bau mehrerer Schlösser und die heute internationale Vermarktung König Ludwigs waren das Thema.
Bayerische Oldtimer wie BMW, Isetta oder Goggomobil konnten die Schüler betrachten. Gerne setzten sie sich selbst an das Steuer eines Ausstellungsobjekts.
Nach einigen Stationen in der Dauerausstellung des Museums gingen die Deutschklassen zurück in die Bavariathek. Dort erprobten sich die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der Fragestellung „Typisch bayerisch?!“ im digitalen Plakatdesign. Mit einer speziellen Software erstellten die Schülerinnen und Schüler in kürzester Zeit ansprechende Plakate, die zeigten, was Bayern für sie selbst bedeutet.
Nach einem kurzen Fußweg nach Stadtamhof ging es mit dem Bus wieder zurück nach Neumarkt.



